Saisonabschluss 2026 – Rück- und Ausblick

Das Saisonende steht unmittelbar vor der Tür. Zeit für den traditionellen Rückblick – und natürlich einen vorsichtigen Blick in die Zukunft.

Was hat der “Fuhrpark” 2026 gemacht?

Bei meinen Fahrzeugen gab es dieses Jahr nur eine Veränderung: Der Mazda musst einem Golf weichen. Mittlerweile habe ich mich an den ganzen modernen Schnickschnack gewöhnt und genieße ihn sogar. 😉

Das alljährliche Motorradputzen, kurz vor der Einwintern.

Die Motorräder sind unverändert: MZ-Lastengespann, MZ Racer, Honda VFR 750 und BMW R75/6.

Die Harley gibt es auch noch, sie steht unrestauriert auf dem Regal. Mal sehen, wann mich die Lust packt, etwas daran zu ändern. Bislang noch nicht.

Alle Motorräder dürfen in der Oktobersonne trocknen, bevor es “ins Bett” geht.

Und natürlich gibt es noch den EMW-Traktor, der bei seinen gelegentlichen Einsätzen zuverlässig seinen Dienst tut. Zumindest fast: Vor Kurzem wollte er partout nicht anspringen. Nach einiger Suche war der Fehler gefunden: Sprit alle. Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich Benzin nachfüllen musste. Zumindest ist das letzte Mal schon sehr lange her. 😉

Auch der Traktor hat ein bisschen Wasser, Spüli und Liebe abbekommen.

Irgendwelche Umbauten oder größeren Reparaturen gab es dieses Jahr nicht. Ein paar Ölwechsel, zwei neue Batterien und der Tausch einer Felge am Racer. Sonst nichts.


Sonstige Projekte

Es gab 2026 aber zwei Großprojekte: Scheune und Vorplatz haben einen neuen Boden bekommen und wurden etwas umgestaltet. Jetzt lässt es sich da viel besser arbeiten und es sieht obendrein deutlich schöner aus. Außerdem sorgt der angehobene Boden hoffentlich für etwas Schutz vor zukünftigen Überschwemmungen.

Endlich ist auch die Scheune ordentlich, vorzeigbar und (hoffentlich) hochwassersicher.

Das andere Projekt, das dieses Jahr maßgeblich geprägt hat: Mein Rennrad. Ich habe daran viel rumgebastelt und bin damit noch viel mehr gefahren. Das macht richtig Spaß und tut mir gut.

Ich hoffe, ich kann meine Motivation und Begeisterung über den Winter retten. In den kalten Monaten will ich indoor weiterfahren – ein Smarttrainer macht’s möglich. Wie gut das funktioniert, wird sich zeigen.


Fahrleistungen 2026

Ich bin dieses Jahr nicht wahnsinnig viel Motorrad gefahren (insgesamt 3471 km), aber immerhin etwas mehr als letztes Jahr (3450 km). Keine großen Touren, das Meiste war Alltagsfahrerei und vielleicht mal eine kleine Feierabendrunde.

  • Ratracer: 1133 km (2025: 541 km)
  • Gespann: 877 km (2025: 1006 km)
  • BMW: 519 km (2025: 386 km)
  • Honda: 942 km (2025: 1507 km)

Klarer Sieger ist übrigens das Fahrrad. Eine genaue Zahl ist schwer zu sagen, weil ich zwischendurch mehrmals den Tacho bzw. die App getauscht habe, zum Teil mit Überschneidungen. Auch die Kilometer auf dem Heimtrainer lassen sich nur schätzen. Aber knapp 2000 km müssten es sein, die ich seit Anfang Juli geradelt bin. Finde ich gar nicht so schlecht. 🙂


Wie lief es 2026 hier im Blog?

Ich habe mich bemüht, hier im Blog wieder aktiver zu werden. Ganze 17 Blogbeiträge habe ich 2026 geschafft. Deutlich mehr als die 7 im Jahr davor.

Ich hoffe, es war auch das eine oder andere interessante Thema dabei, auch wenn sich nicht alles um Motorräder gedreht hat. 😉

(Ja, ich weiß: Ein Abschlussbericht zur RT 125 steht noch aus. Kommt demnächst.)


Was ist für den Winter und das nächste Jahr geplant?

An den Motorrädern gibt es nicht viel zu tun, insofern sind keine Reparaturen oder Umbauten geplant. Vielleicht will ich mich nochmal dem neuen Tank des Racers widmen, der hängt schon seit einem Jahr undicht an der Wand. Vielleicht auch nicht, denn der alte sieht zwar nicht schön aus, funktioniert aber.

Änderungen im Fuhrpark sind eigentlich nicht geplant. Ich will mich von nichts trennen und viel Platz für Neues ist nicht. (Obwohl ich es auch nicht ganz ausschließen will. Siehe unten.)

Aber ganz ohne Schrauberprojekte geht es natürlich nicht, deshalb zerlege ich gerade das Rennrad. Die Technik soll einmal komplett durchgeschaut, gereinigt und teilweise ersetzt werden. Neue Züge etc. Außerdem fand ich von Anfang an den weißen Rahmen mit den ganzen Kratzern und Abplatzern nicht schön. Deshalb liegt der gerade in einem Tauchbad, um entlackt zu werden. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was danach mit ihm passiert. Aber ich möchte mal was ausprobieren. 😉

Der nackige Rennradrahmen. Hinten hängt der undichte Tank.

Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, dieses Winter mehr Wintertreffen zu besuchen. Wobei ich noch nicht weiß, ob ich das Projekt “Wintermotorrad” nach der Pleite mit der Honda CM 185 T nochmal angehen soll (möglicherweise könnte demnächst ein passender Kandidat auftauchen). Wenn nicht, darf halt wieder das Lastengespann herhalten. Das ist nicht die schlechteste Wahl, aber macht auf Langstrecken nicht so richtig viel Spaß.

Honda CM185T

Die kleine Honda war aufgrund ihrer Unzuverlässigkeit ein Flop als Wintermoped. Ob sich ein zweiter Versuch lohnt?

Ein Projekt für den Frühsommer steht aber schon fest: Ich will wieder ein kleines MZ-Motorradtreffen veranstaltet. Die entsprechenden Planungen laufen schon. Wer daran interessiert ist, kann sich gerne melden. Und auch ein Bauprojekt wartet 2026 auf mich: Mein Hof muss noch gepflastert und leicht umgestaltet werden. Das eilt aber nicht.


Mein Fazit

Mal schauen, was die Zukunft bringt. Mit der aktuellen Situation bin ich aber sehr zufrieden. 😉

Ich wünsche allen einen schönen Saisonabschluss und ggf. eine sichere und pannenfreie Wintersaison!

 

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