Frontverkleidung – der Rahmen steht

Mit der GSX geht es weiter, wenn auch nur gaaaanz langsam. Aktueller Stand: Für die Frontverkleidung, die später mal aus einem Skateboard bestehen soll, habe ich einen Rahmen angefertigt und mir auch schon Gedanken zur Befestigung gemacht.

Warum überhaupt ein Rahmen?

Warum nicht einfach das Skateboard direkt mit ein paar Haltern an die Gabel schrauben? Erstens finde ich es optisch interessanter und auch etwas „professioneller“, wenn außen herum ein Rahmen ist. Außerdem habe ich dann viel mehr Möglichkeiten, was die Befestigung angeht. Und sicherer ist es auch, quasi als Schutzbügel. Dann muss das Holz weniger tragen, bricht nicht so schnell und kann bei Feindkontakt nicht so schnell splittern.

Eigentlich wollte ich den Rahmen aus einem dünnen Rohr selbst biegen. Leider ist es gar nicht so einfach, ein Rohrbiegegerät zu finden, dass so kleine Radien hinbekommt. Außerdem drückt es das Rohr wohl schnell platt beim Biegen, es knickt etc. Man kann es natürlich mit Sand oder sogar Blei füllen, aber das funktioniert wohl auch nicht immer. Die einfachste Lösung war deshalb Vollmaterial. Das wiegt zwar etwas mehr, lässt sich dafür aber viel einfacher verarbeiten. (Vielen Dank übrigens an Tobi, der mir hier ganz viel Arbeit abgenommen hat!)

Eigenbau Frontverkleidung GSX400F Skateboard

Der grob vorgebogene Verkleidungsrahmen mit einem Skateboard-Dummy aus Pappe. In die Löcher kommen die Scheinwerfer und ggf. die Hupe.

Den grob vorgebogenen Rahmen habe ich noch etwas angepasst und dann mit 4 Haltelaschen für die Befestigung versehen. Außerdem habe ich zwei dünne Stangen draufgeschweißt. An denen soll später das Skateboard und evtl. auch die Beleuchtung verschraubt werden.

Eigenbau Frontverkleidung GSX400F Skateboard

So sieht das im angebauten Zustand aus.

Die Befestigung

Die Befestigung wollte ich möglichst flexibel lösen. Einerseits weil die Toleranzen bei mir erfahrungsgemäß nicht optimal sind. 😉 Andererseits, weil ich noch gar nicht genau weiß, wie es am Ende aussehen soll. Da ist es toll, wenn man es mit wenigen Handgriffen verändern kann.

Ich habe mich deshalb für Kugelgelenke (so ähnlich wie Spurstangenköpfe) entschieden. Die sind drehbar und biegen auch seitlich ein gewisses Spiel. Die Gewindestangen kann ich unterschiedlich lang machen und durch Rein- und Rausschrauben um bis zu 1 cm verstellen. Richtig genial fände ich es ja, wenn ich auf einer Seite ein Linksgewinde hätte, dann könnte ich die Gewindestange durch Drehen auf beiden Seiten gleichzeitig rein- bzw. rausschrauben. Leider habe ich dafür noch keine gute Lösung gefunden.

Eigenbau Frontverkleidung GSX400F Skateboard

Als nächstes muss ich mir überlegen, wie ich die Verkleidung in der Höhe fixieren kann. Dank der Kugelköpfe klappt das immer nach unten. Da bräuchte ich ggf. auf beiden Seiten eine Diagonalstrebe. Die könnte man ihrerseits so bauen, dass sie in der Länge verstellbar ist. zB mit zwei Rohren, die teleskopartig ineinander stecken und mit einem Splint in verschiedenen Längen fixiert werden können. Dann könnte man die gesamte Verkleidung mit wenigen Handgriffen in der Höhe verstellen.

Eigenbau Frontverkleidung GSX400F Skateboard

Ich bin übrigens insgesamt noch nicht ganz überzeugt, ob das am Ende wirklich gut aussieht. Momentan wirkt es sehr klobig und fügt sich auch nicht sehr harmonisch ein. Aber ich denke, das muss man sich mal genau anschauen, wenn alles fertig ist. Und sollte es wirklich nichts taugen, ist der originale Scheinwerfer in ner halben Stunde wieder drangeschraubt.

Voriger Beitrag
Nächster Beitrag

4 Gedanken zu „Frontverkleidung – der Rahmen steht

    • Danke!
      Allerdings bräuchte ich ein Mischwesen: Außengewinde rechts, Innengewinde links.
      Option 1: Aus einem mit Links- und einem mit Rechtsgewinde eine Mischung bauen. Ich fürchte nur, dass es kaum möglich ist, den Sprengring da zerstörungsfrei rauszubekommen.
      Option 2: Das Innengewinde zuschweißen, wieder aufbohren und ein Linksgewinde reinschneiden.
      Option 3: Das Gewinde rausbohren und eine Mutter mit Linksgewinde aufschweißen. Das wäre die einfachste Variante.
      Aber ich denke, ich warte damit bis zum Ende, wenn alles andere funktioniert und für gut befunden wurde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.