Freies Atmen dank Ansaugstutzen-„Tuning“

Beim Demontieren meines Zylinders fiel mir auf, dass der montierte Nachbau-Ansaugstutzen innen eine ganz andere Kontur als der originale hat: Die Bohrung ist deutlich kleiner. Außerdem ist die Oberfläche innen sehr rauh und damit alles andere als optimal. Ich habe deshalb zu Dremel und Schleifpapier gegriffen, damit der Motor freier „atmen“ kann.

Allerdings habe ich nicht den Nachbaustutzen bearbeitet, sondern mir bei der Gelegenheit einen zweiten originalen besorgt. Das war deutlich weniger Arbeit. Ich habe diesen trotzdem noch optimiert und mit einer Tülle für die Boost Bottle versehen. Diese habe ich leicht schräg eingesetzt, damit ich den Schlauch besser verlegen kann.

Im Gegensatz zum Prototypen habe ich die Tülle diesmal nicht mit Sekundenkleber sondern mit 2-Komponenten-Kleber abgedichtet. Der ist auf jeden Fall benzinfest und auch etwas flexibler als Sekundenkleber, was aufgrund der Vibrationen sicher nicht schaden kann.

Zurück zum Thema Ansaugstutzen-Optimierung: Hier der Nachbaustutzen. Man sieht deutlich, dass die Öffnung auf der linken Seite viel zu klein ist.

Ansaugstutzen MZ ETZ 250 Nachbau Original bearbeitetAnsaugstutzen MZ ETZ 250 Nachbau Original bearbeitet

Und hier der bereits bearbeitete originale:

Ansaugstutzen MZ ETZ 250 Nachbau Original bearbeitet

Ansaugstutzen MZ ETZ 250 Nachbau Original bearbeitet

Ich habe die Bohrung auf beiden Seite etwas aufgeschliffen, damit sie optimal zum Vergaser bzw. Zylindereinlass passt. Auch das Kunststoffteil und die Dichtungen habe ich entsprechend erweitert. Danach alles noch leicht glattgeschliffen und ordentlich abgedichtet. Fertig.

Ob’s was bringt? Sicher keine 10 PS, aber ein etwas besseres Strömungsverhalten ohne unnötige Engstellen und Verwirbelungen. Und damit vielleicht einen minimal geringeren Verbrauch und vielleicht sogar ein halbes PS mehr. Mal schauen, ob ich einen Unterschied feststellen kann.

 

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