Loch im Tank

Nachdem der Tank jetzt die richtige Form hat, stehen noch ein paar andere Änderungen an. Heute habe ich mich dem Tankstutzen gewidmet. Der alte soll noch raus, stattdessen soll seitlich versetzt ein kleiner Tankstutzen ran. Den Stutzen samt passendem Deckel habe ich bereits, lediglich das Loch dazu fehlt. Also habe ich mir bei eBay für ein paar Euro eine Lochsäge aus Fernost bestellt, die gestern eingetroffen ist. Und dabei habe ich gleich wieder eine wichtige Lektion gelernt:

Nur weil Du denkst, Dein neuer Tankstutzen hat 50mm Durchmesser, hat er noch lange nicht 50mm Durchmesser. Er hat auch gerne mal 58mm. Die Lochsäge hat hingegen tatsächlich 50mm Durchmesser. Dumm gelaufen. Aber trotzdem ein schönes, rundes Loch, oder? 🙂

Eine knappe viertel Stunde und endlose Runden mit dem Dremel später war das Loch richtig. Für alle, die sich jetzt fragen, wie man ein Loch 8mm vergrößert, so dass es immernoch rund ist, eine Geschichte aus der Reihe „1000 gute Gründe, Bier in der Garage zu haben“:

Durch die konische Form des Flaschenhalses muss man die Flasche nur kopfüber in ein Loch stecken und sieht immer, wo noch was übersteht. Und so sieht das Ergebnis aus:

Jetzt muss ich den Stutzen nur noch befestigen. Ich bin mir noch nicht sicher, was die richtige Methode ist. Sowohl Hart- wie auch Weichlöten wären möglich, Schweißen natürlich auch. Ich denke, ich werde mir hier wieder professionelle Hilfe holen. Wäre ja echt ärgerlich, wenn mir der frisch lackierte Tank reißt, weil ich den Stutzen unfachmännisch befestigt habe.

Das ist übrigens der Rost, der aus dem Loch gerieselt ist. Und ich habe im Tank noch nichts geschliffen oder so, das ist nur der lose Rost!

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