Glemseck 2014!

Die im letzten Beitrag angekündigte Entscheidung ist gefallen und es besteht kein Grund zu Betrübnis: Ich habe gerade den Bescheid bekommen, dass ich beim diesjährigen Cafe-Racer Sprint auf dem Glemseck 101 teilnehmen darf!

Für alle Nichteingeweihten: Das Sprintrennen am Glemseck 101 bei Stuttgart findet dieses Jahr zum neunten Mal statt und ist mittlerweile das größte Caferacer-Treffen Europas! (Gibt es außerhalb Europas wirklich größere?) Das Ganze findet vom 5. bis 7. September statt. Ich war ja letztes Jahr schon da und muss sagen, das ist schon eine beeindruckende Veranstaltung. Da ist alles vertreten, was Rang und Namen hat: Customizer, Motorradmarken, Zubehöranbieter etc. Also wirklich DIE Veranstaltung schlechthin, was das Thema Caferacer angeht.

Mittelpunkt des Treffens bilden die Achtelmeile-Rennen, bei denen die schönsten und verrücktesten Motorräder gegeneinander antreten. (Zu welcher Gruppe mein Motorrad gehört, wage ich nicht zu entscheiden.) Mittlerweile sind es eine ganze Reihe von Sprintrennen: Classic-Racer-Sprint, Classic-Boxer-Sprint, Starrrahmen-Sprint, … Das Hauptrennen mit 32 Teilnehmern findet am Samstag Nachmittag statt und ist der “normale” Cafe-Racer-Sprint. Und an genau dem darf ich teilnehmen! Junge junge, ich platze gleich vor Stolz!

Ich werde mich dort mit einem bunt gemischten Teilnehmerfeld messen dürfen. Voraussetzung: ein luftgekühlter Motor mit maximal 750 bzw. 1000 Kubik und eine Straßenzulassung. Mir ist klar, dass ich in diesem Umfeld sicher den leistungsmäßigen Nullpunkt darstelle und dementsprechend keinerlei Siegchancen habe. Aber ich sehe das auch nicht als sportliche Herausforderung, sondern als einen witzige Erfahrung und eine große Ehre und trete deshalb mit dem olympischen Gedanken an, dass Dabeisein Alles ist.

(Aber schön wäre es ja schon, wenn ich wenigstens eine Runde weiterkäme. Wer weiß, vielleicht verpatzt mein Gegner ja seinen Start und mein gutes Leistungsgewicht verhilft mir zu einem Überraschungssieg? Naja, ich gehe mal lieber nicht davon aus, sonst bin ich nur enttäuscht, wenn ich mit Ach und Krach im ersten Rennen untergehe.)

Die nächsten Wochen werde ich mich also freuen, über kleine Tuningmaßnahmen nachdenken und vor allem ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN! 🙂

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