Fuhrparknotizen – Teil 16

Ein Lebenszeichen! Ich bin in letzter Zeit viel gefahren, habe aber wenig geschraubt. Abgesehen von einer Not-OP am Racer, dem ich den Hintern gestrafft habe. Hier der Überblick:

MZ ES 250/2 Gespann

Das Gespann hatte in letzter Zeit wieder einen Auftritt als Marktstand. Ich habe ein schönes Oldtimertreffen in der Nähe von Würzburg besucht und einen unterhaltsamen Tag verbracht … nur leider nichts verkauft. Naja, man kann nicht alles haben. 🙂

Das Stahlkunst-Purrer-Mobil

Das Stahlkunst-Purrer-Mobil vor dem Aufbau.

Außerdem habe ich mit meinen beiden Jungs eine kleine Urlaubstour gemacht: Erst zum Zelten in die Fränkische Schweiz, dann ein paar Tage zu den Großeltern ins Fichtelgebirge. Alles in allem eine sehr entspannte Fahrt von ca. 500 km mit einem Reisetempo von ca. 70 – 80 km/h. Klingt nicht sehr aufregend, war aber ein großer Spaß für alle drei.

3 Mann, ein Gespann.

3 Mann, ein Gespann – gleich geht’s los. Muss noch einer aufs Klo?

Papa ging mit gutem Beispiel voran und fuhr in kurzen Hosen. Die Jungs hatten aber vernünftige Schutzkleidung an!

3 Mann, ein Gespann.

Ab geht die Post!

Wie immer lief das Gespann völlig problemlos, insofern gab es keinen Grund für irgendwelche Schraubereien. Nur den Beiwagen habe ich zwischenzeitlich getauscht und einen Kanisterhalter im Lastenseitenwagen montiert. Demnächst steht ein neuer Hinterreifen an und die Bremsen muss ich mir auch noch mal anschauen. Fast schon langweilig.

MZ TS 250 Café Racer

Etwas interessanter lief es mit dem Racer: Nachdem er jahrelang ziemlich problemlos funktioniert und alle Kinderkrankheiten hinter sich gelassen hatte, ist plötzlich der hintere Kotflügel komplett durchvibriert und auch der Kennzeichenhalter ist an mehreren Stellen gebrochen. Eine gute Gelegenheit, den optisch eigentlich viel zu kleinen 18″-Kotflügel gegen einen größeren zu tauschen. Leider musste ich feststellen, dass der nicht reinpasst. Das ist mein Fehler, weil ich beim Umbau des Hecks ein paar Sachen nicht ganz zuende gedacht hatte und es deshalb am Hinterrad sehr eng zugeht.

Meine Lösung ist so einfach wie radikal: Der hintere Kotflügel fliegt raus. Stattdessen habe ich einen richtig stabilen Kennzeichenhalter gebaut und ein minimalistisches Rücklicht montiert. Ich finde, das sieht richtig klasse aus:

MZ TS250 Caferacer Ratracer CustombikeRechtlich ist es leider nicht ganz so einfach. Laut StVZO muss nämlich ein Kotflügel dran sein. Laut EU-Recht allerdings nicht. Das ist auch der Grund, warum viele modernen Motorräder gar keine Hinterradabdeckungen mehr haben. Was das für alte Motorräder bedeutet, ist rechtlich nicht eindeutig geklärt. Manche TÜV-Prüfer halten sich strikt an die StVZO und bestehen auf eine Hinterradabdeckung, andere sehen es entspannter und lassen gleiches Recht für alle gelten.

MZ TS250 Caferacer Ratracer CustombikeDa ich das Motorrad ohnehin nicht bei Regen fahre, sehe ich das alles nicht so kritisch. Immerhin ist jetzt alles fest und es schleift auch nichts mehr. Das Kennzeichen steht vielleicht noch etwas zu schräg, aber das lässt sich ändern. Und wegen der Eintragung werde ich mich mal umhören.

Die zwei Suzukis …

… sind unverändert. Die Bandit fährt tadellos, die GSX steht rum und wartet auf eine erneute Vergaserreinigung. Kommt Zeit, kommt Rat.

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4 Gedanken zu „Fuhrparknotizen – Teil 16

  1. Zum Thema Kennzeichen

    Bei mir steht im Brief folgendes: „Kennzeichen als Teil der Radabdeckung“
    Ich habe bei meiner TS 125/150 den Heckträger etwas abgeschrägt und dann kommt direkt das Kennzeichen.

    Grüße Tommy

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