Fuhrparknotizen – Teil 7

Besonders viel Aufregendes ist in den letzten Wochen nicht passiert. Aber einiger Kleinkram. Ich habe einfach mal angefangen, die GSX umzubauen. Bewusst provisorisch. Einfach nur, um endlich mal angefangen zu haben. Außerdem gab es ein paar kleinere Touren und Basteleien.

Ratracer 2.0

Bei meiner kleinen Katana hat der Umbau begonnen. Das Meiste soll und wird so nicht bleiben. Manches dient der Erprobung, manches als Erinnerung, dass ich da noch mal ran muss.

Suzuki GSX400F Umbau

Konkret habe ich den Scheinwerfer, die Blinker und die Instrumente entfernt. Stattdessen sind jetzt ein Linsen-Scheinwerfer, LED-Blinker, ein Mini-Tacho und ein Koso-Digitalinstrument montiert. Und einen kurzen Spiegel; auf den Fotos ist noch der lange. Außerdem habe ich Hülsen für die Standrohre angefertigt, die als Halter für die Verkleidung dienen sollen. Und Faltenbälge sind jetzt auch dran. Dadurch sieht die dünne Gabel auch etwas stabiler aus.

Suzuki GSX400F Umbau

Die „Frontverkleidung“ besteht momentan nur aus einer Aluplatte. Das wird definitiv nicht so bleiben. Momentan taugt das auch nicht viel. Der Scheinwerfer strahlt direkt in den Himmel und die gesamte Konstruktion würde jedem TÜVer Alpträume bereiten. Wie gesagt, nur ein Provisorium.

Suzuki GSX400F Umbau

Den Anschluss der Drehzahlmesserwelle habe ich mit einer Ölablassschraube stillgelegt. Da will ich mir aber noch was schöneres basteln. Zufälligerweise haben die 18er Zündkerzen vom Trabant genau das gleiche Gewinde. Da müsste ich nur die Elektrode ausbohren und könnte mir dann die Kerze in den Motor schrauben. 🙂

Suzuki GSX400F Umbau

Extreme Tachoabweichung

Momentan habe ich das Koso-Digitalinstrument UND einen billigen Chinatacho dran, der mit der originalen Tachowelle angetrieben wird. Bis ca. 40 km/h laufen die snychron, danach gehen sie auseinandern. Wenn der analoge Tacho 90 – 95 km/h anzeigt, zeigt der digitale schon 105 – 110 km/h. Satte 15% Abweichung!

Ich vermute mal, dass der Chinatacho der ungenauere ist. Sicherheitshalber habe ich auch beim Racer mal nachgemessen, und zwar mithilfe eines Navis. Ergebnis: Zwar nur 7% Abweichung, aber praktisch bedeutet das, dass ich statt der angezeigten 120 km/h in Wirklichkeit fast 130 fahre. 😉

On the road again

Das Fahren ist in letzter Zeit familienbedingt ein bisschen kurz gekommen. Immerhin hat es für ein kleines Motorradtreffen in Ansbach gereicht (dank des angekündigten, schlechten Wetters mit der Bandit) und gestern für eine herrliche Tour durch den Odenwald (dank des tollen Wettes mit dem Racer).

Odenwald Motorradtour Mit dem Odenwald bin ich noch nicht so wirklich vertraut. Es war meine erste Tour alleine. Trotzdem habe ich ein paar wirklich herrliche Straßen „entdeckt“ und hatte viel Spaß. Das gute Wetter hat seinen Teil dazu beigetragen.

Odenwald Motorradtour

Das Treffen in Ansbach war auch sehr schön. Zwar relativ wenig Motorräder vor Ort, aber dafür ein paar wirklich hübsche. Und am Eingang lag der obligatorische Stapel Brettchen, zum Unterlegen unter den Seitenständer. Daran erkennt man gute Motorradtreffen. 😉 Die Bandit hat ihre Sache super gemacht und mal wieder bewiesen, dass sie sich perfekt als unkomplizierte Begleiterin in allen Lebenslagen eignet. Eben eine echte Japanerin.

Spaghettitreffen Ansbach 2016

 

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