Tanklackierung – jetzt wird’s spannend!

Heute habe ich bei insgesamt sechs Lackierern in und um Würzburg mit meinem Tank vorgesprochen. Leider mit niederschmetterndem Ergebnis:

Vier meinten, dass sie ihn für 300-400 Euro lackieren würden. Einer meinte immer wieder in tiefstem Fränkisch “Dess Glumb bagg i ned on!” (Frei übersetzt: “Diesen Tank fasse ich nicht an.“) Und einer hätte ihn für 150 Euro lackiert, allerdings ohne jede Vorarbeit, ohne Filler, ohne alles. Nur Lack drauf und fertig.

Letzteres kommt für mich nicht infrage. Wenn ich den Tank schon professionell lackieren lasse, dann soll das Ergebnis auch was taugen. Es muss keine 1A-Lackierung werden, aber 1C hätte ich schon gerne. Eine Schicht Lack draufklatschen kann ich selbst billiger.

Und 300-400 Euro sind mir einfach zu viel. Ich habe in den Tank mit all den Schweißarbeiten und Versiegelung und Lederriemen und so weiter schon etwa 500 Euro versenkt. Wenn ich da nochmal 400 Euro für den Lank draufpacke, ist der Tank teurer als das ganze Motorrad. 🙁

Also werde ich es doch selbst machen. Soll ja schließlich ein Ratracer werden – der darf ruhig ein paar Macken im Lack haben. 😉

Ich habe nochmal die gröbsten Kratzer zugespachtelt und werden dann nochmal grundieren. Sprühlack ist auch schon bestellt, die Farbe wird aber noch nicht verraten.

 

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Ein Gedanke zu „Tanklackierung – jetzt wird’s spannend!

  1. An Lack kann ich dir wärmstens 2k-Lack von Mipa empfehlen den gibts in der Dose, lässt sich super verarbeiten und ist verdammt widerstandsfähig – ich hab den Tank von ner cbr1000f damit Lackiert und man sieht nicht, dass es selbstgemacht ist (vorrausgesetzt man kann mit Dosen umgehen…)
    Verarbeitet hab ich das Ganze ohne Klarlack (in stumpfmatt, das kann kein Klarlack) und selbst Benzinspritzer waren bisher nie ein Problem … ärgerlich nur, wenn beim Lacken was schiefläuft, da du echt lang brauchst ihn wieder runterzubekommen…

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